KTM 690 Adventure R – Logbuch (Juni ’20)

Im Juli 2018 habe ich meine BMW R 1200 GS verkauft, um sie durch ein kleines wendiges Motorrad für kurvige Strecken und eine leichte, offroadtauglichere & reisefähige Enduro für die große Tour zu ersetzen. Nachdem mit der 690 Duke R relativ schnell ein Gefährt für die Kurven gefunden war dauerte es bei der Suche nach der nächsten Reiseenduro doch etwas länger.

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Die KTM 790 Adventure R war 2018 mein großer Favorit für die Nachfolge der BMW, als sie allerdings zum Anfang des Folgejahres erschien waren meine Eindrücke ernüchternd. Und das lag noch nicht einmal an der viel kritisierten Optik die gewöhnungsbedürftig ist. Sie erfüllte nicht meine hohen Erwartungen die KTM geweckt hatte. Sie fuhr sich nicht bedeutend handlicher als die 1200er GS, obwohl sie sage und schreibe 40 kg weniger wiegt und den Motor, den ich bisher aus der 790 Duke kannte und dort ganz gut finde, gefiel mir mit den Mappings der Adventure nicht. Gefühlt fuhr sie sich wie ein Motorrad mit 20 PS weniger und es sprang einfach kein „Haben will“ Funke über.

Enttäuschung machte sich breit und die Ténéré 700 von Yamaha schien die letzte Alternative zu sein. Ich hatte zwar immer mal wieder mit einer KTM 690 Enduro geliebäugelt, die ich zur Rally bzw. Adventure umbauen würde, aber bisher schien mir der Aufwand immer zu groß. Nachdem Yamaha immer mehr Infos zur neuen Ténéré veröffentlichte, schwand bei mir auch bei diesem Modell das Interesse. Die Marketinmaschinerie der Japaner hatte mir in den letzten 3 Jahren viel zu hohe Versprechungen gemacht die man für das angepeilte Preissegment nicht halten konnte.

Fast zur gleichen Zeit liefen mir zwei Artikel über den Weg, die sich mit 690er Rallye Umbauten beschäftigen. Parallel dazu fuhr ich mit meiner Duke immer mehr Kilometer auf den Tacho (Urlaub in Schweiz und Italien) und stellte fest, dass der Einzylinder absolut langstreckentauglich ist. Die Idee eines eigenen Adventureumbaus reifte immer mehr, aber ganz so einfach sollte es nicht werden, zumindest nicht unter der Prämisse das ganze TÜV konform umzubauen. Rade Garage, wohl einer der beliebtesten Umbauten, wird vom TÜV nicht eingetragen da die Plastikteile wohl nicht den Vorgaben an solch einen Umbau entsprechen. Hinzu kam, dass die neue 690 Enduro R erst Anfang des Jahres auf den Markt kam und noch nicht alle Adventure Kits von den üblichen Anbietern verfügbar waren. Den Umbau von Bräuer fand ich sehr ansprechend, allerdings schreckte mich der Preis etwas ab. Nach weiterer Recherche fand ich heraus, dass die Basis für den Umbau das Kit von Nomad Adv ist. Diese Kits werden von einem Vater Sohn Gespann in den Niederlanden produziert. Auch nach Rücksprache mit dem TÜV sollte es bezüglich der Anbauteile keine Probleme geben, da die Scheibe sowieso ein KTM Originalteil der 450 Rallye Replica ist und auch sonst die Teile sehr hochwertig produziert sind. Einzig bei den angebotenen Scheinwerfern muss man selbst eine Lösung finden, da die angebotenen Optionen in Deutschland/Europa nicht legal verwendet werden dürfen. Hier kann man die original Scheinwerfer der Rallye Replica verbauen wie das Bräuer macht, oder man sucht sich entsprechend als Fern- und Abblendlicht geprüfte 90 mm LED-Scheinwerfer die z.B in Wohnmobilen oder Bussen verbaut werden. Ein TÜV konformer Umbau schien also möglich und auch preislich hielt er sich nach weiterer Recherche im Rahmen. Natürlich wäre eine Ténéré 700 deutlich günstiger gewesen, dafür sehe ich aber sonst keine Vorteile bei der Yamaha. Die Bauteile der KTM sind meinem Eindruck nach um ein vielfaches hochwertiger, und das Gewicht deutlich unter der Japanerin.

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Ende Juni ging es dann relativ schnell. Ich besuchte meinen KTM-Händler um herauszufinden ob die 690 Enduro R von der Höhe passt und mir die Motor Charakteristik überhaupt zusagt. Natürlich ist das Mapping im Vergleich zur Duke nicht ganz so aggressiv, aber sie fuhr sich auch nicht schlechter als die 790 Adventure. Und das obwohl ihr 25 PS fehlen, dafür ist sie allerdings auch 45 kg leichter. Schon während der Probefahrt sah ich mich die Umbauteile bestellen und machte nach 90 überzeugenden Minuten den Kaufvertrag klar. Es dauert etwa zwei Wochen und Anfang Juli war meine Enduro zur Abholung bereit.

Die Umbauteile ließen leider etwas auf sich warten, trudelten aber nach und nach ein. Den Umbau des Rallyevorbaus erledigte ich alleine an einem Wochenende. Insgesamt dürften es grob 10 Stunden gewesen sein.
(DISCLAIMER: einige der folgenden Links sind sogenannte Affiliate Links zu Amazon, wenn ihr darüber Produkte kauft bekomme ich einen kleinen Obolus, ohne das ihr mehr bezahlen müsst)
Neben dem Vorbau habe ich auch neue Barkbusters Handprotektoren, Shin Yo Spiegel, Nomad Adv Gepäckbrücke, Rally-Raid Handlebar Riser, KTM Heizgriffe, 12V USB Steckdose, RAM Handyhalter und eine Seat Concepts Sitzbank verbaut. Sturzbügel folgen noch sobald die Lieferung von Motortek eintrifft. Der Lampenumbau ist noch nicht vollig TÜV konform, dafür muss ich mir mit dem 3D Drucker noch passende Mountings erstellen.

In den letzten 4 Wochen bin ich knapp 3000 km gefahren, mit dabei eine 450 km lange An- und Abreise in die Niederlande und ca. 250 km abseits der Straße auf losen Sandpisten in NL, geschotterten Wegen in den Vogesen und schmalen Feldwegen in Nord-Frankreich.

Das hätte mit Sicherheit auch die GS hinbekommen, aber vor allem bei den Sandpisten mit deutlich mehr Puls. Andererseits war ich überrascht wie gut sich die 690er auf der über 400 km langen Tagestour (ca. 70% Autobahn / 30% Ardennen) schlug. Die Sitzbank war über Stunden bequem und die Rallyescheibe hält den Wind bis 130 km/h im Zaum, danach fängt der Helm an in den Verwirbelungen unruhig zu werden. Dem könnte man mit Sicherheit mit kleinem Spoileraufsatz entgegenwirken, aber selbst mit der GS fuhr ich selten schneller. Das Fahrwerk schlägt sich sowohl auf Straße als auch Abseits sehr gut und funktioniert fast besser als die ESA Variante der BMW. Der kurze Radstand macht die Enduro sogar zum echten Kurvenräuber der trotz Mitas Bereifung nur wenig schlechter als meine Duke mit Diablo Rosso 3 performt. Schräglagen von 37° erreiche ich problemlos und das ohne unsicheres Gefühl.

Der 13,5l Tank klingt klein, bei einem Verbrauch von fast genau 4 Litern sind aber locker 290 km möglich um noch beruhigt an die Zapfsäule zu fahren. Mein Rekord bisher waren 308 km verbunden mit einem Nachfüllen von 12,2 Liter Benzin. Der seit der 2019er Enduro R verbaute Schaltautomat funktioniert ganz gut, je besser desto mehr Gas und manchmal etwas hackelig beim Runterschalten zwischen dem 6. und 5. Gang. Der spartanische Tacho wurde wie ganz viele Teile von der Husqvarna 701 Enduro übernommen und zeigt Geschwindigkeit und Trip. Mehr braucht es aber auch nicht und dieses „Connected Ride“ lehne ich bis jetzt sowieso kategorisch ab, weil ich weiß wie in diesem Bereich Software entwickelt wird. Mit vollgetankt gemessenen 160,5 kg (70 kg vorne / 90,5 kg hinten) ist die KTM nach dem Umbau >85 kg leichter als die BMW. Mit einer Sitzhöhe von 91 cm thront man 5 cm höher als auf dem Boxer, was für eine 1,78 cm kleine Person extrem hoch klingt. Da das Motorrad aber recht leicht, die Sitzbank im vorderen Bereich recht schmal ist und man sich vor dem Anhalten einfach für eine Seite entscheidet ist das überhaupt kein Problem. Selbst wenn man mal den Fuß in eine Senke stellt hält man das Motorrad relativ einfach, während die BMW in diesem Fall wahrscheinlich auf der Seite liegen würde.

Seit dem Verkauf der BMW wurde ich oft nach den Beweggründen gefragt die ich hier auch schon erklärt habe. Ich bin mir bewusst, dass diese Lösung nicht für jeden die beste ist. Ich will es auch nicht so verstanden wissen, dass ich jeden der weiter GS fährt doof finde. In meinem Fall, entsprechend meiner Anforderung (ausschließlich Solobetrieb, mit Gepäck inkl. Zelt, tauglich für lange Anreisen aber auch härteres Gelände, sowie leichtes Handling On- und Offroad) ist es Stand jetzt für mich eine sehr gute Lösung. Klar ist aber auch, jemand der oft mit Sozius unterwegs ist hätte damit wahrscheinlich keinen Spaß und die Souveränität des 1200er Boxers ist auch nicht gegeben. Das Getriebe wird bei der KTM deutlich öfter beansprucht.

Preislich liegt der Umbau inkl. neuer KTM 690 Enduro R unter dem Neupreis der 790 Adventure.

Ein Manko gibt es aber doch und das sind die hohen Servicepreise der 690er. Aufgrund der sehr kompakten Bauweise sind die Arbeiten sehr zeitaufwendig und bei Preisen von 10,90 € pro AW entsprechend teuer. Preislich etwa 30-40% über den Inspektionen der R 1200 GS.

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Was habe ich denn jetzt mit dem Motorrad vor? Neben ACT Portugal, Griechenland, Rumänien und Italien, TET Europe, ASK, LGKS, und ähnliches möchte ich regelmäßig meine Skills auf der nahegelegenen Motocrossbahn verbessern (Anfängerparcour), an Endurotrainings teilnehmen und vielleicht auch irgendwann an Roadbook Touren und (Amateur)Rallyes.

Würde ich den Kauf Stand jetzt wieder genauso machen. Ja, nur würde ich mir die Enduristan Monsoon 3 Taschen nicht mehr morgens, in 70 km Entfernung, vor einer > 400 km langen Anreise kaufen. 😀

[Update – SEP 2019]
Die Sturzbügel sind angekommen und montiert. Mir gefällt es!

[Update – JAN 2020]

Fully TÜV approved!

[Update – 5500 km – Mai 2020]

Rund 10 Monate sind seit dem Kauf vergangen. Der ODO schreibt 5500 km und die 690 Adventure R verrichtet weiterhin unauffällig ihre Arbeit.

Alle geplanten Umbauten sind mittlerweile vollzogen, d.h. auch das kurze Heck, die LiFePo4 Batterie, Griffheizung und Felgenrandaufkleber. Wirklich schade, dass unsere Reisefreiheit aufgrund von Covid-19 eingeschränkt ist. Theoretisch wäre es in einem Monat für 4 Wochen Richtung Sizillien gegangen, tja nun.
Nach allen Umbauten wiegt das Motorrad nun vollgetankt 158,5 kg (69,5 kg vorne / 89 kg hinten).

Bis auf die hohen Inspektionskosten und eine eher mäßige KTM Werkstatt bin ich sehr zufrieden.

[Update – 7000 km – Juni 2020]

Ich wurde mehrfach gefragt, wie die Einzelabnahme des TÜVs im Schein notiert ist, et voila.

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Für Mitte August steht die 10.000er Inspektion an, bis dahin ist noch ein 9-tägiger Urlaub in Eifel/Ardennen geplant. Anfang September geht es dann mit frischem Motoröl doch noch Richtung Südfrankreich und Italien, davon ca. 6-7 Tage über Schotterstraßen in den Westalpen.

19 Kommentare zu „KTM 690 Adventure R – Logbuch (Juni ’20)

  1. Wenns dann mal ’ne Amateur-Rallye werden soll, kannste über die Bosnia Rally als Einstieg nachdenken:
    http://www.bosnia-rally.com/

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    1. Cool, Danke für den Tipp 🙂

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  2. Man hört viel Schlechtes über den 690er Einzylinder. Hochgezüchtet, unzuverlässig, keine hohen Laufleistungen, Ölsäufer. Was sagst du dazu? Gruß

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    1. Hallo Thomas, ich habe eine 2017er Duke R mit 11000 km und jetzt die 2019er Enduro R mit 3000 km. Bisher keinerlei Probleme.
      Zwischen 1000er und 10000er Inspektion mit der Duke habe ich einmal Öl nachgefüllt… schätzungsweise 1/4 Liter.

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  3. Martin Sakwerda 07/12/2019 — 14:56

    Hi, deine beiden Motorräder treffen voll meinen Geschmack. Ich bin hin und her hergerissen welches es im Frühjahr bei mir werden soll.
    Hättest du als erstes die Enduro gekauft, würdest du dann trotzdem noch die Duke kaufen? Oder reicht die Enduro als eierlegende Wollmilchsau?
    Grüße Martin

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    1. Hi Martin. Für jemanden der kaum Offroad fährt wäre die 690 SMC R als Adventure Umbau perfekt. Sowohl Duke als auch Enduro sind reisetauglich, die Duke macht auf engen kurvigen Strecken einen mega Spaß. Aber selbst mit den Mitas der Enduro geht einiges.
      Auf deine Frage, ist tatsächlich schwierig. Tendenziell ja, aber kein klares ja. Wahrscheinlich helfe ich dir damit nicht wirklich weiter, oder? Was ist denn dein Fahrprofil für das Motorrad?

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  4. Eigentlich kurvenreiche Strecken, meistens Feierabendrunden oder mal ein Wochenendtrip.
    Durch die Offroaderfahrung mit meinem Geländewagen und dem MTB Sport ist die Überlegung auf eine Enduro umzusteigen.
    Damit würde ich gerne Endurowandern, wie z.B. den T.E.T in Angriff nehmen.
    Es wird aber erst eine Duke… war schon immer mein Traumbike. Und zum Ende der nächsten Saison schaue ich weiter… vielleicht ein Zweitbike im Tausch gegen den Geländewagen, für alles fehlt die Zeit.
    Grüße Martin

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  5. Hallo Christian,
    schöner Umbau und schöner Bericht dazu.
    Ich fahre selbst eine 2015er Enduro R die ich gebraucht mit Rade gekauft habe. Bei einem Neukauf wäre der Nomad Kit wohl meine erste Wahl.
    Welche Unterlagen hast Du für die Eintragung benötigt?
    Grüße, Thomas

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    1. Ich benötigte keine Unterlagen. Alle relevanten Teile haben eine eNummer und der Vorbau ist laut Prüfer solide konstruiert.

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  6. Danke für die Info. Haben die Kunstoffteile/Scheibe auch eine E-Nummer? Das fehlt bei Rade; die Scheinwerfer sind mit E ausgestattet.

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    1. Nur die Scheibe ist ein Kunststoffteil und ein KTM Serienteil der 450er Rallye aus 2017. Zudem ist sie nicht direkt im Blickfeld was somit insgesamt kein Problem darstellt. Der Vorbau und die Blech-Verkleidung ist laut TÜV „solide konstruiert und angebaut“

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  7. Olivier Eising 11/01/2020 — 21:06

    moin
    schöner Umbau …pass mit den Sturzbügeln auf .. es kommt oft zu Rahmenschäden statt nur Plastic zu ersetzten ..
    gruss ollo mit 2019er Nomad Rally ADV

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  8. Hallo Christian,
    tolle Informationen, ich steige gerade vom Elefant 750 auf KTM 690 um, hatte auch mal Dominator 650 und F800GS, falls du mal Luste hast, kannst du mal was über die Scheinwerfer schreiben. Passen die auch zur 690 von 2016? Gibts noch die 3d-Schnitte für den Drucker?
    Vielen Dank und Grüße
    Jens

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  9. Hallo Christian,
    habe mit großer Begeisterung deinen Erfahrungsbericht von der 690 R und den Entscheidungsprozess für dieses Motorrad gelesen. Mir geht es genauso und ich finde mich in vielen Zeilen deiner Schilderungen wieder. Mit dem Unterschied, dass ich noch eine GS1200 ADV besitze (älteres, analoges Modell Bj 2007 – 30.000km) und einen Kauf einer 690 R stark in Erwägung ziehe. (Werde die GS aber neben meinen anderen drei Bikes weiter behalten. Der mögliche Verkaufserlös spiegelt nicht den persönlichen Wert dieses quasi gerade gut eingefahrenen Bikes in Topzustand),
    Bei meiner letztjährigen Rumänienreise mit der GS kam auch bei mir der Gedanke eines leichteren aber trotzdem noch „tourentauglichen“ Adventure Bike auf.
    Zurück daheim (Umgebung Wien) wurden Homepages und Testberichte studiert, Youtube Videos angesehen und die ersten Händlergespräche geführt. Auch meine Alternativbikes waren 790 R und Ténéré 700. (850 GS schied gleich aus – viel Marketing aber wenig Fähigkeiten).
    Und dann kamen auch bei mir die Testfahrten. Beide für meinen Eindruck mit der selben Erkenntnis: Kein wirklich gravierender Unterschied zur bestehenden GS 1200 ADV und auch kein „Haben wollen“ Gefühl. So nach dem Motto: „Besinne dich was Du hast“.
    Der Winter ebbte dann das Verlangen nach einem neuen Adventure Bike etwas ab. Dieses Jahr im Frühjahr (vor Covid) fuhr ich dann eine Runde mit einer 701 (einerseits schon zum Probefahren verfügbar und nicht so verbreitet wie KTM). Da merkte ich dann wirklich den Unterschied zur GS 1200 und war ziemlich angetan obwohl ich noch nicht so ganz von der Eignung für die Adventure Anreise (zb. Rumänien) per Achse überzeugt bin.
    Abgesehen von Covid welches dann eine Konkretisierung stoppte habe ich den Umstand, dass in meiner unmittelbaren Nähe ein sehr erfahrener KTM Händler ist der aber wirklich nur KTM und nicht Husky vertreibt.
    Nachdem Covid langsam Normalität zulässt und KTM eine Preisaktion für die 690 R eingeleitet hat (-15% – Mod 2020) bin ich seit einigen Tagen wieder „angefixt“.
    Wird wohl eine 690 R beim erfahrenen KTM Händler vermutlich gleich mit RadeGarage Umbau werden. (Andere vertreibt er nicht – Warum weiss ich nicht. Kann ja nochmal nachbohren).
    Bin schon gespannt ob ich es durchziehe. (Wenn ja, dann war dein Erfahrungsbericht sicher auch ein Teil zur Entscheidungsfindung)
    Werde bei Interesse berichten.
    Außerdem werde ich mal deine anderen Beiträge studieren. Hören sich in den Überschriften auch gut an
    LG aus Ostösterreich
    Andreas

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    1. Vielen Dank Andreas für deine netten Worte. Halte mich gerne auf dem Laufenden! Hast du auch ein Blog oder ähnliches?

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      1. Hallo Christian,

        Danke für deine Antwort. Kurzes Update : 690 Enduro R wird nächste Woche vom Händler abgeholt. Bin schon sehr gespannt auf die ersten Runden. Beim 1000-er Service wird dann der RadeGarage Umbau vollzogen, da mein Händler erst die Teile bestellen muss.
        Einen Blog (oder ähnlich) habe ich nicht. Aber vielleicht gibt es ja auch eine andere Möglichkeit des Erfahrungsaustauschs.

        LG aus Ostösterreich
        Andreas

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      2. Hi Andreas,
        halte mich gerne auf dem Laufenden, meine Mail Adresse findest du im Impressum. Bilder würden mich auf jeden Fall interessieren. Schau dir mal den Kommentar von heute (Christian) an. Der kommt auch aus Österreich und verbaut auch den Rade Garage Umbau. 🙂
        LG

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  10. Hallo,
    Erstmal – echt super dein Bericht!
    Hab meine 19er Enduro 690R seit April (Das 2020er Modell war damals in Österreich noch nicht um den Preis verfügbar…).
    Habe mich dafür von meiner Sm 690 R 2009 getrennt, da ich damit in meiner „Streckenwahl“ deutlich eingeschränkt war, kurz Schotter / Feldwege machten damit keinen Spaß…!
    Nach den ersten 770km (davon echte 50% unbefestigter Untergrund) bin ich voll zufrieden & definitiv überzeugt dass ich die richtige Wahl (für mich) getroffen habe… 🙂
    Das bike funktioniert sowohl auf der Straße & abseits perfekt…!
    Muss dazu sagen das ich Bereits ca. 10 Jahre Enduro/ Hard Enduro Erfahrung inkl. Erzbergteilnahme habe und die 690er wo es möglich ist nicht unbedingt schone (dafür ist sie Meiner Meinung nach ja gemacht)
    Der Rade Garage Umbau liegt bereits im Keller und wird nach dem 1000er Service montiert- bin echt schon gespannt…!
    Motorschutz und Fußrasten von Rade sind bereits montiert…

    Welches „kurze“ Heck hast du verbaut?

    Lg Christian aus Kärnten

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    1. Hallo Namensvetter 🙂

      Über das Fahrwerk bin ich immer wieder erstaunt, wie gut es KTM hinbekommen hat dass es sowohl auf Straße als auch im Gelände ohne große Einstellung funktioniert… erste Sahne!

      Das kurze Heck nennt sich „IQ1“, ich verwende es aber mit dem original Rücklicht. Dort ist bereits eine Kennzeichenbeleuchtung eingebaut die nur noch nicht aktiv ist. Die kann man per Brücke aktivieren. Wegen Farbe (Kabel) müsste ich nochmal genau schauen wenn es dich interessiert.
      Schick mit gerne per Mail (Im Impressum zu finden) mal ein paar Fotos wenn der Umbau getätigt ist, interessiert mich immer!

      LG

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