Ready to race… Probefahrt(en) bei KTM

Ich habe heute die Gunst der Stunde genutzt und habe mir die KTM 690 Duke sowie die 790 Duke etwas genauer angeschaut und kurzerhand auch je eine 3/4 Stunde zur Probe gefahen.

KTM 690 Duke

Ich fing mit der kleineren 690er an, die im Modelljahr 2018 nicht als R Version verfügbar ist und für dieses Jahr quasi schon ausverkauft ist. Nichts desto trotz wollte ich erfahren, ob sich etwas seit dem 2014er Modell geändert hat. Von damals hatte ich noch in Erinnerung, dass ein „cruisen“ im 3. Gang bei 50 durch Ortschaften ziemlich an der Kette rüttelte und ich deshalb die Einzylinder Duke ausschloss näher zu betrachten.

Scheinbar war dieser „Makel“ bei KTM bekannt und er ist beim aktuellen Modell tatsächlich verschwunden, man kann nun gediegen durch die Stadt rollen und ordentlich Spaß auf der Landstraße haben, das ganze in einem Paket von < 150 kg und mit 73 PS… schon brachial!

Die Fahrt hat Spaß gemacht auf mehr, könnte sie mir durchaus als Spaßmobil für die Straße vorstellen. Die Unterhaltskosten sind wohl nicht ganz ohne, ~400 Euro pro Inspektion (alle 10tkm oder einmal im Jahr), das wäre teurer als meine R 1200 GS, ein Verbrauch von knapp über 4 Liter sollte eine Reichweite von >300 km ermöglichen. Passt eigentlich soweit…

KTM 790 Duke

Als nächstes war die nagelneue 790 Duke dran. KTMs erster Paralleltwin der klingeln soll wie ein V-Motor. Ob er letzteres macht kann ich nicht genau sagen, aber was er macht ist gut klingen. Er ist nicht übermäßig laut, der Sound aber sehr hörenswert (und das sagt jemand, der darauf eigentlich keinen Wert legt).

Auch die größere Schwester gibt sich bei niedrigen Geschwindigkeiten in hohem Gang keine Blöße, erst ab dem 5. Gang bei rund 50 km/h und dem Aufdrehen des Gases schüttelt Sie sich etwas und beschleunigt nur langsam. Ihr eigentliches Revier ist aber natürlich die Landstraße, auf den Rund 30 km waren schnelle und langsame Landstraßen Passagen und eine Spitzkehre… die 790er ließ sich etwas besser durch die schnellen und mittleren Kurven zirkeln, die Spitzkehre war drückend mit der 690 souveräner, rausbeschleunigen aus engen Kurven bis 90-100 wirkte subjektiv auch die 690er etwas stärker, was objektiv bei nur 20% mehr Gewicht aber fast 50% mehr Leistung kaum sein kann, der Schaltautomat der 790 macht aber ohnehin deutlich mehr Spaß als die konventionelle Schaltung des Eintopfs.

Bei gleicher Tankgröße aber 5l Verbrauch sollte nach 200 km die Reservelampe aufleuchten, das ist mir irgendwie etwas zu wenig. Kann das jemand bestätigen?

Auch hier kommen ca. 400€ Inspektionskosten auf einen pro Jahr zu. Die Maxxis Reifen musste der Händler nach ca. 4000 km wechseln.

Die 790er ist prinzipiell für dieses Jahr ebenso so gut wie ausverkauft… da ich vorher noch die Street Triple RS fahren wollte und die (oder gar beide) Duke(s) mir mal gerne für ein Wochenende ausgeliehen hätte bevor ich sie mir kaufe wird dass wohl dieses Jahr nichts mehr.

Schau mer mal…

2 Kommentare zu „Ready to race… Probefahrt(en) bei KTM

  1. Moin,
    Vielen Dank für dieses kurze Revieuw. Hatte die 790er Duke für dieses Jahr auch auf der Liste. Bin aber aktuell eher bei der Streety. Nächste Woche habe ich Termine zur Probefahrt – schau’n mer mal 🙂

    Grüßle vom Wolf

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    1. … Review …
      😉

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